Das Ende der Ausbildung ist der Start ins Berufsleben!

Visual Arbeitsplatz

Die abgeschlossene Ausbildung ist immer ein Grund zum Feiern. Noch besser wird es, wenn der Betrieb, in dem man die letzten Jahre gelernt hat, einen nicht mehr gehen lassen will. Unserer ehemaligen Azubine Sabrina Raddatz ist genau das passiert: Sie hat im Anschluss an ihre Ausbildung einen Job bei uns im Haus bekommen. Was es über den Übernahme-Prozess zu wissen gibt und welche Tipps sie für Euch hat, um möglichst gut vorbereitet an die Sache ranzugehen, verrät sie im Gastbeitrag.

Nach zweieinhalb Jahren Ausbildungszeit und dem Bestehen der mündlichen Prüfung hieß es vor ein paar Wochen Abschied nehmen vom Azubidasein – und „Hallo Berufsleben!“ Doch bis zur Übernahme war es ein langer Weg, den Euch diese Tipps erleichtern können:

Direkt und ehrlich kommunizieren

Macht Euch schon vor dem Ende der Ausbildung Gedanken darüber, ob Ihr Euch überhaupt vorstellen könnt, in Eurem Unternehmen zu bleiben. Falls eine Weiterbeschäftigung infrage kommt, sollte man die Übernahmepläne und Wünsche offen gegenüber seine*r Ansprechpartner*in in der HR-Abteilung kommunizieren. Nur so kann gemeinsam eine passende Stelle gefunden werden.

Sabrina Raddatz

Augen und Ohren offenhalten

Bei der Suche nach einer Übernahme hilft es, den Kontakt mit Abteilungen zu halten, die einem während der Ausbildung besonders gut gefallen haben. So ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Ihr es mitbekommt, wenn dort eine Stelle frei wird. Außerdem kann es hilfreich sein, immer mal wieder ein Auge auf die Stellenausschreibungen des Unternehmens zu werfen. Vielleicht entdeckt Ihr ja ein interessantes Angebot aus einem Bereich, den man noch nicht kennt.

Eigeninitiative zeigen

Bei dem Gedanken an die Übernahme schwirrt Euch eine bestimmte Abteilung im Kopf herum? Die Arbeit dort hat besonders viel Spaß gemacht und das Team war einfach super? Dann solltet Ihr aktiv auf die Kolleg*innen zuzugehen und Euer Interesse äußern! Vielleicht klappt es ja mit der Übernahme in der Wunschabteilung.

An die nächsten Schritte denken

Studium vs. Job – Warum nicht beides? Die Ausbildung zur Medienkauffrau/-mann zum Beispiel kann super mit einem berufsbegleitenden Studium ergänzt werden. Ein Studien-Wunsch sollte jedoch rechtzeitig bei den Ansprechpartner*innen und auch in der möglichen Übernahmeabteilung kommuniziert werden, damit gemeinsam nach einer passenden Möglichkeit gesucht werden kann

Der große Tag: Das Übernahmegespräch

Und dann ist es endlich soweit! Ein Gespräch in einer möglichen Übernahmeabteilung steht an. Auch, wenn man das Team noch nicht kennt, braucht man nicht aufgeregt zu sein. Es hilft jedoch, sich vorher darüber Gedanken zu machen, was man selbst gerne von der Abteilung wissen möchte. „Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag aus? Welche Aufgaben würden mich erwarten? Wie arbeitet das Team in sich und mit anderen Teams zusammen?“ – das waren beispielsweise Fragen, die ich während meines Gesprächs gestellt habe. Fragen zu stellen, signalisiert nicht nur Interesse, sondern hilft einem auch selbst bei der Entscheidungsfindung. Im besten Fall können sich dann nach einem persönlichen Gespräch beide Seiten eine Übernahme vorstellen. Dann steht dem Einstieg ins Berufsleben nichts mehr im Wege!

Für Bauer ist es toll, wenn wir unsere Azubis übernehmen. Wir haben die ,Mini-Bauern‘ mit größter Sorgfalt ausgewählt und möchten mit diesen tollen Nachwuchskräften langfristig zusammenarbeiten. Nach der Ausbildung sind alle echte Bauer Allrounder: Unsere Azubis kennen unzählige Kolleg*innen und dazu viele Bereiche bis in den kleinsten Winkel. Mit jeder Übernahme halten wir das aufgebaute Wissen langfristig im Haus. Unser Credo lautet: Wir bilden für uns aus und nicht für den Markt!

Silvia Pacher-Theinburg, HR Leader People Development

Einen Platz im Unternehmen gefunden

Wir Azubis aus dem Jahrgang 2017 können auf eine spannende Ausbildungszeit zurückschauen, in der wir als Gruppe zusammengewachsen sind, viele interessante Menschen kennenlernen durften, super viel erlebt haben – und am Ende alle einen Abschluss in der Tasche hatten! Außerdem haben wir alle nach unserer Ausbildung einen Platz bei Bauer gefunden – was für ein Glück! Mit der Übernahme in unseren Teams haben wir den Einstieg ins „richtige“ Berufsleben geschafft. Ein echt tolles Gefühl.

Als Medienkaufmann/-frau Digital und Print lernst du alle Facetten eines internationalen Medienhauses kennen. Während der Berufsschulzeiten besuchst du im Blockunterricht die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek. Hier ist dein Hauptfach, in dessen Rahmen du auch ein eigenes Online-Magazin entwickelst, „Marketing und Produktion“. Außerdem erwarten dich noch andere spannende und fächerübergreifende Projekte wie das Entwickeln eines Business Plans in den Fächern „Organisation und Kontrolle“ und „Gesellschaft und Märkte“. Du hast immer noch nicht genug und Lust auf einen Tapetenwechsel? Bei der Ausbildung zur Medienkauffrau ist das mit einem Einsatz an unserem Münchner Standort möglich! Nach zweieinhalb Jahren bist du dann ein/e ausgelernte/r Medienkaufmann/-frau, in einem der größten Medienhäuser weltweit.

Du hast Rückfragen rund um das Thema Ausbildung bei der Bauer Media Group? Melde dich gerne bei Annika Paetow.

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