Glückwunsch, Nils Staehler !

20 Jahre Nils Staehler: Das klingt nach einer ordentlich runden Sache. In einem persönlichen Interview mit Wegbegleiter Roman Trunz, Business Director Automotive & Verlagsleiter, gibt der selbst ist der Mann-Chefredakteur den ein oder anderen Einblick hinter die Kulissen und erklärt, warum die Zahlen von selbst.de aktuell durch die Decke gehen.

 

Roman Trunz: „Nils, 20 Jahre Bauer Media Group, 20 Jahre selbst ist der Mann: Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Tag? “

Nils Staehler: „Nach meiner Vorstellung durch den damaligen Verlagsleiter war meine erste Amtshandlung die Verabschiedung eines langjährigen Mitarbeiters in den Ruhestand! Den Mitarbeiter kannte ich natürlich nicht und ich musste dazu etwas improvisieren … hinterher gab’s dann aber ein Glas Sekt zur Nervenberuhigung.“

Nils Staehlers erstes Editorial-Foto von 2001
selbst ist der Mann im Wandel der Zeit: Das Cover der Ausgaben damals im September 2000 und aktuell für August 2020

Wie hat sich das Arbeiten bei selbst ist der Mann während Deiner Zeit verändert?

„Neue Technologien haben das Herstellen einer Zeitschrift stark verändert. Hier wurde am Anfang noch überwiegend analog fotografiert. Aufmacher haben wir erst mit der Polaroid geschossen und hinterher mit einer Mittelformatkamera. Erst nach der Entwicklung wusste man, ob die Fotos zu etwas taugen oder nicht. Nicht mehr vorstellbar in der heutigen Welt der digitalen Fotografie. Bei der Bildbearbeitung, der Reprotechnik und der Archivierung sind infolge der Digitalisierung viel Arbeitszeit und Kosten eingespart worden. Auch die Recherche der Themen für die Redakteure hat sich dank des Internets deutlich vereinfacht.“

Das selbst ist der Mann-Team im Jahr 2019 um Nils Staehler (Mitte)

Wärest Du selbst ein typischer Leser von selbst ist der Mann? Bist Du eigentlich selber im „DIY“-Stil eingerichtet?

„Ich bin kein ,Holzwurm’ und baue mir auch keine größeren Möbel selbst. Ansonsten bin ich aber als Besitzer eines Hauses von 1906 mit großem Garten – ein typischer selbst-Leser. Alle Renovierungsarbeiten oder baulichen Veränderungen mache ich fast ausschließlich in Eigenleistung.“

 

Was war das spektakulärste/größte/witzigste Eurer Projekte, dass ihr umgesetzt habt? Ist auch mal was so richtig schiefgelaufen?

„Gerade die upcycling-Projekte – wie zum Beispiel eine Lampe aus einem alten Fleischwolf oder aktuell ein Partystehtisch aus einem Weinfass – sind schon was ganz Besonderes. Im letzten Jahr haben wir ein mannshohes Holzwegekreuz restauriert – mit Sicherheit ein skurriles Thema.“

Nils Staehler mit Assistentin Angela Librecz im Jahr 2002

Mit selbst.de habt Ihr die inzwischen größte DIY-Plattform in Deutschland. Wie haben sich die Zugriffe entwickelt und gibt es einen „Dauerbrenner“?

„Seit dem Lockdown der letzten Wochen haben wir auf selbst.de extrem hohe Zugriffszahlen*, mit bis zu 50 Prozent Plus gegenüber dem Vorjahr. Es gibt nicht DEN Dauerbrenner, da wir sehr saisonal abhängig sind. Aber Hochbeete, Terrassenüberdachungen und Pools selbst bauen oder auch Palettenmöbel sind in den letzten Jahren die stärksten Themen im Sommer.“

 

Wie schätzt Du die Entwicklung der Branche in Zukunft ein?

„Die Baumarktbranche und damit auch wir profitieren von den Auswirkungen durch das Coronavirus. Homegardening und coconing sind gerade sehr angesagt. Onlineshops und -auftritte sind in diesen Zeiten Gewinner des Zwangs nach Zurückhaltung.“

Vielen Dank, Nils, für das Interview! Wir gratulieren Dir ganz herzlich!

*Facts rund um selbst ist der Mann

Magazin:

  • seit 1957
  • 550.000 Leser*innen pro Ausgabe
  • 58.286 verkaufte Exemplare
  • davon 24.379 Abonnent*innen
  • Tests: 12 große Vergleichstest (TÜV/VPA) pro Jahr und ca. 150 selbst ausprobiert pro Jahr
Quellen: ma 2020 PM I, IVW 1/2020

selbst.de:

  • seit 1996
  • 9,61 Mio. Page Impressions
  • 3,30 Mio. Visits
  • 1,81 Mio. Unique User
  • 101.239 Facebook-Fans
  • 200.000 Pinterest-Follower*innen
  • 10.600 YouTube-Abonnent*innen
Quellen: IVW 2020-05, AGOF 2020-05, Facebook, YouTube, Pinterest: Stand 2020-06-10
Du hast Rückfragen? Dann melde dich gerne bei Judith Kerstgens.

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