„Let’s talk to… Annika Paetow“

Beim Dualen Studium lernt man in dreieinhalb Jahren fast das gesamte Unternehmen kennen. Über ihre Erfahrungen bei Bauer und den Traum, irgendwann mal eine „Bauer Bakery“ aufzumachen, sprachen wir mit Annika Paetow, die schon in den letzten Zügen ihrer Ausbildung steckt.

In unserer Gesprächsrubrik „Let’s talk to…“ stellen wir Ihnen regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauer Media Group vor.

Annika hat als Duale Studentin bei der Bauer Media Academy schon viele Bereiche kennengelernt: Sie bereicherte das Redaktionsteam der Laura, begleitete ein HR Assessment Center und fuhr zum Science-Event des Customer Relation Managements nach Flensburg, um in unsere Abo-Vorteilswelten einzutauchen.

Annikabitte sag nicht, Du hast Dich für das Duale Studium bei Bauer entschieden, weil Du etwas mit Medien machen wolltest?

Doch, klar. Ich wollte unbedingt Journalistin werden, was an meiner Leidenschaft fürs Lesen und für Zeitschriften liegt. Ich habe in der Oberstufe entdeckt, dass wirtschaftliche Zusammenhänge extrem spannend sind. Im Dualen Studium lässt sich diese Begeisterung mit meiner Liebe für das Schreiben verbinden. Bauer zählte von Anfang an zu meinen Favoriten: Ich bin mit der BRAVO aufgewachsen, habe das Magazin viele Jahre gelesen und die Vielfältigkeit des Unternehmens fand ich spannend. Richtig überzeugt war ich nach dem Assessment Center, das in einem sehr persönlichen und lockeren Format mit Kollegen aus der HR, der Vermarktung und dem Vertrieb stattfand. Ihre Nahbarkeit und Offenheit waren einfach toll.

Annika Paetow

Vor welchen Herausforderungen stehen Duale Studierende heute und wie ticken die Mitbewerberinnen und Mitbewerber?  

Das Duale Studium ist sehr beliebt. Ich persönlich finde es großartig, dass ich neben dem Studium praktische Erfahrungen sammle. Wer „nur“ an der Uni iststudiert, profitiert nicht von der Arbeitserfahrung im Unternehmen – und einige haben nach einem Bachelorstudium Schwierigkeiten, einen guten Job zu finden. Bei Bauer werden pro Jahrgang vier bis fünf Ausbildungsplätze für das Duale Studium BWL angeboten. Neben einem sehr guten Schulabschluss sind Schlüsselkompetenzen wie echtes Durchhaltevermögen, Organisationstalent, Teamfähigkeit und Engagement gefragt. Im Assessment Center waren außer mir einige Mitbewerber, die vorher schon eine Zeit im Ausland verbracht haben und passende Praktika vorweisen konnten. Einige haben seit vielen Jahren Leistungssport gemacht, was als Zeichen für einen langen Atem und Entschlossenheit gewertet wird.

 

Wo liegen die Zukunftschancen nach dem Studium?

Bei Bauer hat man super Chancen nach dem Studium, weil Dualis für mindestens zwei Jahre übernommen werden – einige andere Unternehmen übernehmen ihre Studenten nicht. Während der dreieinhalb Jahre durchlaufen wir fast alle Bereiche im Haus, so dass jeder herausfindet, was ihm liegt. Wir lernen die Verlagsleitung kennen, schnuppern im Vertrieb oder in der Personalabteilung hinein und arbeiten in der Vermarktung oder der Xcel. Die Personalabteilung unterstützt uns und wir tauschen uns in Halbjahresgesprächen über unsere Erfahrungen im Haus, die Zeit an der Uni und unsere Wünsche für die Zukunft aus. Dabei analysieren wir, wo es uns gut gefällt, wo unsere Stärken liegen und was vielleicht nicht unser Ding ist. Ein halbes Jahr vor Ende des Studiums finden dann die Zukunfts-Gespräche statt, in denen konkret über mögliche Einstiegsabteilungen gesprochen wird.

Was macht das Arbeiten in den unterschiedlichen Teams und Bereichen im Haus aus?

Ich hatte in so gut wie in jedem Bereich schon mal einen Einsatz, habe viele liebe Kollegen kennengelernt und bin sowas wie ein echter „Bauer-Profi“ geworden. Im Customer Relationship Management konnte ich ein mehrtägiges Science-Event unserer Abo-Vorteilswelt in Flensburg begleiten, ich habe bei der Organisation und Durchführung eines Assessment Center geholfen und die Redaktion Laura und die Unternehmenskommunikation unterstützt. Ich mag es, die Kollegen bei ihrem normalen Arbeitsalltag zu unterstützen. Angst davor, auch mal direkt ins kalte Wasser geworfen zu werden und etwas ganz Neues auszuprobieren, habe ich nicht.

 

Dein Studium ist so gut wie abgeschlossen und Du beginnst in der HR, deinem Wunschbereich?

Dass ich dort übernommen werde, freut mich besonders. Im HR zählt Teamwork und ich kann gleichzeitig kreativ sein, beispielsweise bei der Planung von Events. Sowas liegt mir, weil ich offen bin und neugierig auf neue Projekte.

 

Wie behältst Du einen kühlen Kopf, wenn es mal stressig wird?

Nach der Arbeit mache ich viel Sport. Ich spiele seit 13 Jahren Tennis und gehe bei jeder Gelegenheit bei uns auf dem Dorf, Bad Bramstedt liegt etwa 40 km nördlich von Hamburg, joggen. Außer einem schönen See, Kühen und vielen Feldern gibt es dort nicht viel, aber das ist super, um den Kopf frei zu bekommen. Außerdem bin ich ein großer Koch- und Back-Fan und probiere mich oft durch unsere Food-Magazine. Mein Traum ist es, irgendwann mal eine „Bauer Bakery“, passend zu unseren tollen Magazinen, zu führen.

 

One Bauer Media – nur ein Begriff, oder längst gelebte Realität?

Diesen Spirit habe ich vom ersten Tag an erlebt: Dualis werden von allen Abteilungen super herzlich aufgenommen und sofort ins Team integriert. Bei Fragen stehen uns die erfahreneren Kollegen immer zur Seite. Das ist nicht immer selbstverständlich und darum umso schöner. Und wenn man in neue Abteilungen wechselt, bleibt man mit den alten Kollegen in Kontakt.

Kerstin Walker hat mit Annika Paetow einen Spaziergang rund um das Chilehaus und den Meßberg gemacht.  

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