PILAWA – Das erste deutsche Quiz-Magazin

Er hat mehr als 2.200 Quizsendungen moderiert und im Fernsehen viele tausend Rätsel-Fragen gestellt: Jetzt kommt PILAWA, das erste deutsche Quiz-Magazin mit Jörg Pilawa in den Handel. Redaktionsleiterin Melanie Schirmann lüftete für uns das Geheimnis, wie Quiz-Fragen entwickelt werden. 

Melanie, vor welchen Herausforderungen stand die Redaktion bei der Neuentwicklung des PILAWA Quiz-Magazins?

Melanie Schirmann: Die meisten von uns kennen Quiz-Spiele vor allem aus dem Fernsehen – sie leben von bewegten Bildern, Live-Atmosphäre und Interaktivität. Wir wollten kreative Spielarten entwickeln, die auch in Print funktionieren. Unser Team hat beliebte Formate in druckbare Versionen übersetzt und versucht, dabei möglichst viel Abwechslung zu bieten. Unsere größte Herausforderung war, ein klassisches Quiz, das ja in der Regel aus einer Frage mit vier Antwortoptionen besteht, auch mal anders darzustellen oder optisch neu aufzubereiten. So sind dann zum Beispiel „Die flotten Dreier“ entstanden …

Das PILAWA-Team: Jörg Pilawa (Editor at Large), Melanie Schirmann (Redaktionsleitung), Melanie Rupitsch (verantwortliche Layouterin), Roger Seidel (Redaktionsleitung), Jan von Frenckell (Chefredakteur).

Ein neues Quiz-Format, das aus jeweils drei Fragen zu einem ganz bestimmten Bereich besteht. Die Fragen steigern sich vom Schwierigkeitsgrad und müssen in einer bestimmten Zeit beantwortet werden. Worauf kommt es denn neben der gelungenen Abwechslung und Darstellung bei einem Quiz noch an?

Wichtig ist die absolut eindeutige Formulierung der Fragen – auch wenn sie interessant oder lustig sind: Was sich nur kompliziert oder missverständlich darstellen lässt, kann leider nicht umgesetzt werden. Bei jedem Quiz müssen wir entscheiden: Verstehen jetzt nur wir das, weil wir es uns ausgedacht haben – oder können auch andere wirklich genau nachvollziehen, was gemeint ist? Es ist eine Kunst, den Quiz-Spielen nicht anzumerken, wie viel Arbeit und Präzision in ihnen steckt, denn sie sollen ja Spaß machen! Wir möchten Wissen mit Leichtigkeit vermitteln und keine Lehrstunde daraus machen.

Woher nehmt Ihr die vielen Ideen für neue Quiz-Formate?

Kreative Ideen können aus allem entstehen: Einem Foto, das uns aufgefallen ist, einer Szene im Fernsehen oder einer Frage, die wir lesen oder die uns jemand stellt. Bei der Entwicklung des Spiels „In welcher Stadt sind wir gelandet?“ habe ich mich an das Bild einer Statue erinnert, die einem weltberühmten Wahrzeichen zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Idee war perfekt, um eine falsche Fährte zu legen. Oft sind es kleine Geistesblitze, aus denen dann ein ganzes Format entsteht. Wir diskutieren miteinander, formen die Ideen und spielen sie wie beim Ping-Pong hin- und her. Das ist ein sehr lebhafter, dynamischer Prozess, bei dem wir auch Unterstützung von den Profis der Herr P. GmbH hatten, der Produktionsfirma von Jörg Pilawa.

„Quizzen im TV kennen wir, quizzen als App kennen wir – aber quizzen als Zeitschrift, das ist echt mal was Neues. Vielleicht fragen Sie sich: Warum macht der Pilawa das? Warum ausgerechnet eine Zeitschrift, wenn es doch viele Fernsehshows und auch Apps und Internetseiten gibt, bei denen man miträtseln kann und anhand von aufwändigen Licht- und Soundeffekten sofort erkennt, ob man richtig oder falsch liegt? Weil es guttut, einfach auch mal abzuschalten. Das nennt man übrigens auf Neudeutsch ,Digital Detoxing‘ – und klingt erst einmal hochtrabend. Es heißt allerdings nichts anderes, als das Handy und Tablet mal auf die Seite zu legen. Raus mit der Zeitschrift und dem guten alten Kuli und los geht’s! So können Sie endlich mal nach Lust und Laune knobeln, quizzen, kombinieren, ohne von Eilmeldungen, lustigen Katzenvideos oder Freundschaftsanfragen auf dem Bildschirm bombardiert zu werden.“

Jörg Pilawa

In PILAWA lassen wir Klassiker wie „Am laufenden Band“ auferstehen, zeigen tolle Reportagen. Und dass Quizzen schlau macht!

Und wie war Jörg Pilawa daran beteiligt?

Wir haben Hand in Hand an dem Projekt gearbeitet, hier in der Redaktion gemeinsam Ideen entworfen und ich glaube, es hat ihm genauso viel Spaß gemacht wie uns! Er war jedenfalls immer gut drauf, nie um einen Spruch verlegen – eigentlich genauso, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Seine Fernseh- mit unserer Zeitschriftenwelt zusammenzubringen, war für beide Seiten eine spannende Erfahrung. Für das PILAWA-Team war es natürlich auch von Vorteil, dass ein paar von uns selber gerne quizzen, rätseln oder Dinge austüfteln. Andere kennen viele verschiedene Spielformen oder haben sie schon mal ausprobiert.

Die Flotten Dreier: Ein Thema, drei Fragen, nur 60 Sekunden Zeit – bei diesen Trios ist Tempo gefragt.

Was sind die beliebtesten Quiz-Arten?

Das kann man für ganz klassische Rätsel leicht beantworten: Schwedenrätsel und Sudokus, die wir deshalb auch im Quiz-Magazin PILAWA untergebracht haben, sind super beliebt – aber sie stehen bei uns nicht im Fokus. Wir setzen vor allem auf die Quiz-Mechanik aus Fragen und Antworten, weil wir wissen, dass TV-Zuschauer da sehr gerne einschalten. Deshalb setzen wir auch immer wieder kleine Blitz-Quizze als Bindeelement ein. Ansonsten sind wir sehr gespannt, was unseren Lesern am besten gefallen wird – wir haben ja eine sehr bunte Mischung zu bieten!

In PILAWA stecken mehr als 100 Quiz-Spiele mit spannenden Fragen, mit Fotos, mit Zahlen, mit Zeichnungen, mit Emojis. Klassische Rätselfans kommen in Form von Kreuzworträtseln, Sudoku und spannenden Gehirnjogging-Aufgaben auf ihre Kosten. Bei den verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist für jeden etwas dabei – vom Einsteiger bis zum Profi. Auf sechs Seiten gibt es zusätzlich großen Quiz-Spaß für Kinder von fünf bis elf Jahren. Dabei winken Gewinne im Gesamtwert von 10.000 Euro.
Die erste Ausgabe von PILAWA erscheint am 4. April. Die Druckauflage liegt bei 150.000 Exemplaren. Der Copypreis beträgt 2,95 Euro.

Zur Pressemitteilung. Kerstin Walker sprach mit Melanie Schirmann über das erste deutsche Quiz-Magazin. Sie haben Rückfragen? Melden Sie sich gern bei Janina Saskia Jäger.

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